Klimaschutz

Für das Jahr 2019 dürfen wir uns mit Stolz als klimaneutrales Festzelt bezeichnen.

In Zusammenarbeit mit der auf Klimaschutz spezialisierten Firma ClimatePartner werden die verursachten CO2-Emissionen erfasst und ausgeglichen - der Effekt auf das globale Klima bleibt damit neutral.

Klimaschutzprojekte sind ein Projekt in Peru, welches die Anschaffung von sauberen Kochöfen unterstützt, sowie ein regionales Aufforstungsprojekt im Oberallgäu.

Klimaneutral-Festzelt
 

Projekt in Peru

Sicheres und sauberes Kochen statt offenes Feuer

In den ärmeren Regionen von Peru sind Mangelernährung und gleichzeitig die hohe Rauchbelastung beim Kochen auf offenem Feuer die größten Gesundheitsprobleme. Unser Projekt Qori Q'oncha geht beide Themen grundlegend an: mit effizienten und sauberen Kochöfen.

Projekt in Peru


In den Anden zumeist in Gegenden über 2.800 und auch in einigen Küstenregionen ersetzen die Familien damit das Kochen auf offenem Feuer, wie etwa auf dem „Fogón", einem simplen Terrakottaherd. Die effizienten Öfen dagegen leiten den Rauch über einen Kamin nach draußen ab, und sie verbrauchen 39 Prozent weniger Feuerholz.

So sparen sie CO2 ein und bringen den Familien erhebliche Vorteile: sie brauchen weniger Geld für Feuerholz, es bleibt mehr für die Ernährung der Familie. Und es gibt erheblich weniger Atemwegserkrankungen. Zusätzlich fördert das Projekt Gemeindegärten und stellt den Familien Saatgut und Geräte zur Verfügung. Damit können sie sich eigenständig versorgen.

Projekt in Peru


Wie funktioniert Klimaschutz mit Kochöfen?

In vielen ärmeren Regionen der Welt kochen Familien auf offenem Feuer, oft in geschlossenen Räumen. Dabei ist die Energieeffizienz gering, es gehen große Mengen an Energie ungenutzt verloren. Saubere Kochöfen sind oft einfache Vorrichtungen aus Metall oder Ton, die aber die zugeführte Energie besser nutzen. Die Familien sparen damit Brennstoffe und CO2. Manchmal werden die Öfen auch in Kleinunternehmen eingesetzt.

Mehr unter www.climatepartner.com/1063.

Aufforstungsprojekt im Oberallgäu

Das Bergwaldprojekt e.V. schützt heimische Wälder mit der Hilfe von Freiwilligen und Fachkräften. Der Wald erfüllt als Ökosystem vielfältige Funktionen und stellt unsere Lebensgrundlage dar.

Aufforstungsprojekt im Oberallgäu

 

Etwa 2.000 Menschen im Jahr arbeiten an 51 Orten in Deutschland. Im Oberallgäu unterstützen die Freiwilligen seit 1991 die natürliche Schutzfunktion des Waldes, der durch die Winterstürme Vivian und Wiebke stark beschädigt worden war. Sie pflanzen heimische Arten wie Weißtanne und Bergahorn, fördern gruppenartige Waldstrukturen und schaffen so einen stabilen Bergmischwald. Dieser schützt auch das Wasser, indem er als natürlicher Filter die versickernden Niederschläge reinigt. Zudem speichert der Waldboden wie ein Schwamm große Niederschlagsmengen und vermindert die Bodenerosion.

Der Wald schützt auch vor Lawinen, da es hier seltener zu Schneeverwehungen kommt und da vor allem Nadelwälder einen großen Teil des Schnees im Kronendach zurückhalten. Der Beitrag an das Bergwaldprojekt trägt zur Finanzierung der Einsatzwochen bei. Diese sind wichtig für den regionalen Klimaschutz, realisieren aber keine zertifizierte CO2-Einsparung.

Um Klimaneutralität zu garantieren, unterstützt ClimatePartner zusätzlich ein international anerkanntes Waldschutzprojekt in Papua-Neuguinea: www.climate-project.com/1032

Aufforstungsprojekt im Oberallgäu


Wie funktioniert Klimaschutz mit regionalen Projekten?


Regionale Projekte schützen natürliche Lebensräume wie heimische Wälder oder die Alpen. Sie sind wichtig für die Anpassung an den Klimawandel. Projekte in Deutschland, Österreich und in der Schweiz bringen in aller Regel keine zertifizierten Emissionsminderungen hervor. Deshalb kombiniert ClimatePartner regionale Projekte mit international anerkannten Klimaschutzprojekten. So sind gleichzeitig Klimaneutralität und regionales Engagement möglich.

Mehr unter www.climatepartner.com/1048.

Klimaneutralität

Das Prinzip der Klimaneutralität

Als klimaneutral bezeichnet man Unternehmen, Prozesse und Produkte, deren CO2-Emissionen berechnet und durch Unterstützung international anerkannter Klimaschutzprojekte ausgeglichen wurden. Der Ausgleich von CO2-Emissionen ist neben Vermeidung und Reduktion ein weiterer wichtiger Schritt im ganzheitlichen Klimaschutz.

Treibhausgase wie CO2 verteilen sich gleichmäßig in der Atmosphäre, die Treibhausgaskonzentration ist somit überall auf der Erde in etwa gleich. Deshalb ist es für die globale Treibhausgaskonzentration und den Treibhauseffekt unerheblich, an welchem Ort auf der Erde Emissionen verursacht oder vermieden werden. Emissionen, die lokal nicht vermieden werden können, können deshalb durch Klimaschutzmaßnahmen an einem anderen Ort rechnerisch ausgeglichen werden. Dieser Ausgleich erfolgt durch Klimaschutzprojekte.

Aufforstungsprojekt im Oberallgäu


Klimaneutraler Festzeltbetrieb

Klimaneutral bedeutet, dass die CO2 -Emissionen, die durch die Bereitstellung der verzehrten Speisen und Getränke, die Energie- und Wasserverbräuche während des Oktoberfests, die Anfahrt der Mitarbeiter zum Festzelt, die Entsorgung der Abfälle sowie die Treibstoffverbräuche für Transporte zum Auf- und Abbau entstehen, ausgeglichen werden.

Das Credo: Bilanzieren, Reduzieren / Vermeiden, Ausgleichen

Der Festzeltbetrieb wird in vier Schritten klimaneutral:

1. CO2 berechnen
Wir haben die relevanten CO2 -Emissionsquellen des Betriebs unseres Festzelts erfasst. Diese umfassen die Bereitstellung der Speisen und Getränke, die Energie- und Wasserverbräuche während des Oktoberfests, die Anfahrt unserer Mitarbeiter, die Abfallentsorgung sowie die Transportprozesse zum Auf- und Abbau. Die Analyse und jährliche Aktualisierung des CO2 -Fussabdrucks ermöglicht die Umsetzung und Kontrolle von Maßnahmen, wie wir CO2 weiter vermeiden und reduzieren können.

2. CO2 vermeiden / reduzieren
Um im Grundsatz einen hohen, oder übermäßig übertriebenen CO2 Verbrauch im täglichen Geschäft zu vermeiden und möglichst gering zu halten haben wir für Kleintransporte zwischem dem Festzelt und den anderen Betrieben ein Elektrofahrrad im Einsatz. Den größeren Anteil in der Einsparung, beziehungsweise in der Vermeidung ist der eigens produzierte Ökostrom, den Kufflers Weinzelt ins Netz der Stadtwerke München einspeist.

3. CO2 ausgleichen
Klimaschutzprojekte sparen CO2 ein – etwa durch Aufforstungsmaßnahmen oder den Ersatz klimaschädlicher Technologien. Durch Unterstützung eines dieser Projekte können die CO2 -Emissionen unseres Festzeltbetriebs ausgeglichen werden.
Alle Projekte von ClimatePartner sind nach den höchsten internationalen Standards zertifiziert.

4. CO2 -Ausgleich nachvollziehen
Durch den ClimatePartner Prozess mit auftragsbezogener ID-Nummer ist die Klimaneutralität transparent nachvollziehbar: Unter www.climatepartner.com/13049-1812-1001 finden Sie die Urkunde zur Klimaneutralität unseres Festzeltbetriebs mit den Informationen, wie viel CO2 durch den Festzeltbetrieb entstanden ist und welches Klimaschutzprojekt wir unterstützt haben.

Projekt in Peru

 

Klimaschutzprojekt

Wie funktioniert ein Klimaschutzprojekt?

Klimaschutzprojekte sparen nachweislich Treibhausgase ein, zum Beispiel durch Aufforstung oder erneuerbare Energien. Unabhängige Organisationen wie TÜV, SGS, PwC u. a. kontrollieren die genaue Höhe der Einsparungen. Der Projektbetreiber kann durch den Verkauf von zertifizierten Emissionsminderungen das Projekt finanzieren. Nur Projekte, die finanzielle Unterstützung benötigen, werden als Klimaschutzprojekte anerkannt.

Kriterien für Klimaschutzprojekte

Klimaschutzprojekte müssen international anerkannte Standards erfüllen. Die wichtigsten Kriterien dabei sind:

a) Zusätzlichkeit
Es muss sichergestellt sein, dass ein Projekt nur deshalb umgesetzt wird, weil es eine zusätzliche Finanzierung durch den Emissionshandel erhält. Das Projekt muss also auf Erlöse aus dem Emissionshandel zur Deckung des Finanzierungsbedarfs angewiesen sein.

b) Ausschluss von Doppelzählungen
Es muss sichergestellt werden, dass die eingesparten CO2-Emissionen nur einmalig beim Eigentümer der Zertifikate angerechnet werden. Das bedeutet insbesondere, dass Zertifikate nur einmal verkauft werden dürfen und anschließend stillgelegt werden müssen.

c) Dauerhaftigkeit
Die Emissionseinsparungen müssen dauerhaft erfolgen, zum Beispiel muss die Bindung von CO2 in Wäldern langfristig erfolgen. Eine Aufforstung, die nach wenigen Jahren durch Brandrodung wieder in eine Viehweide verwandelt wird, darf nicht als Klimaschutzprojekt anerkannt werden.

d) Regelmäßige Überprüfung durch unabhängige Dritte
Klimaschutzprojekte müssen in allen genannten Kriterien in regelmäßigen Abständen durch unabhängige Dritte wie TÜV, SGS oder PwC überprüft werden. Bei dieser Überprüfung wird die tatsächlich eingesparte CO2-Menge rückwirkend festgestellt.


Eine Auswahl von Klimaschutzprojekten aus dem ClimatePartner-Portfolio finden Sie unter www.climate-project.com.

Projekt in Peru


Über ClimatePartner

ClimatePartner ist ein führender Lösungsanbieter im Klimaschutz für Unternehmen. Gemeinsam mit Kunden realisiert ClimatePartner passgenaue Lösungen zur Bilanzierung und zum Ausgleich von CO2-Emissionen, um Produkte, Dienstleistungen und Unternehmen klimaneutral zu stellen.
Transparenz gewährleistet ClimatePartner dabei durch ein eindeutiges Kennzeichnungssystem in Verbindung mit einer TÜV-Austria-zertifizierten IT-Lösung. ClimatePartner berät Unternehmen zudem bei ihren Klimaschutzstrategien und Reduktionsmaßnahmen.

Für den CO2-Ausgleich entwickelt ClimatePartner eigene Klimaschutzprojekte und bietet in Kooperation mit einem weltweiten Partner-Netzwerk ein breites Portfolio anerkannter Klimaschutzprojekte an.

Das Unternehmen wurde 2006 in München gegründet und hat heute 40 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sowie mehr als 1.000 Kunden. ClimatePartner arbeitet eng mit Umweltverbänden zusammen und stellt Experten in verschiedenen internationalen Ausschüssen.

ClimatePartner

Erfahren Sie mehr unter www.climatepartner.com.

Übergabe der Urkunde
Urkunde-Partner-im-Klimaschutz-Kuffler-Weinzelt-GmbH
KUFFLERS WEINZELT - Logo

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Fon 089. 290 705-17
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